Von wegen brotlose Kunst

Karola Graf
Sonntag, 8. Februar 2015 - 19:00

Die Geschichtenerzähler der Welt haben sie schon immer erzählt, die Märchen und Geschichten von unserem täglichen Brot.
Seit Jahrtausenden ist für alle Ackerbau treibenden Völker und Kulturen Brot das wichtigste Nahrungsmittel überhaupt. Und das ist bis heute so geblieben. Kein Wunder, dass sich viele Geschichten und Märchen um Brot und Getreide ranken. Sie weisen auf die Heiligkeit der Ähren und die Mühe, die es macht, bis endlich das Brot auf dem Tisch liegt. Das letzte Stück Brot wird geteilt, Brot kann das Schicksal gnädig stimmen, es wenden und am Ende kann sogar der Tod ausgetrickst werden. Also Nahrung genug für einen schaurig-schönen und vergnüglichen Erzählabend.